LEBEN in KELKHEIM
Kelkheim ist unsere Heimat. Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen und Kulturen, mit individuellen Stärken und Schwächen sowie mit verschiedenen Interessen und Berufen stellen in ihrer Vielfalt den Reichtum unserer Stadt dar. Die ukw möchte weiter dazu beitragen, das soziale Miteinander und die Teilhabe aller Kelkheimerinnen und Kelkheimer zu verbessern.
BÜRGERBETEILIGUNG
Bürgerbeteiligung ist für uns selbstverständlich. Vor allem, wenn es um unsere Stadt und ihre Stadtteile geht.
Wenn alle zusammen Ideen einbringen und diese dann gemeinsam umgesetzt werden, kann eine Gestaltung öffentlicher Räume und Freiflächen gelingen, die Menschen miteinander in Kontakt bringt und das Wohlbefinden aller fördert.
VEREINE
Unsere Vereine leisten eine äußerst wichtige Arbeit – sei es im sportlichen, kulturellen oder sozialen Bereich – und machen unsere Stadt für Jung und Alt lebens- und liebeswert. Unzählige ehrenamtlich Aktive bereichern mit ihrem unermüdlichen Engagement die soziale, sportliche und kulturelle Landschaft. Dieses Engagement wollen wir weiterhin tatkräftig unterstützen; sowohl persönlich – viele unserer ukw-Aktiven sind selbst in Kelkheimer Vereinen engagiert – als auch durch die Bereitstellung finanzieller Mittel im Rahmen der Möglichkeiten des städtischen Haushalts und durch besondere Anreize für die ehrenamtlich Aktiven selbst. Besonders wichtig sind uns die Förderung der Jugendaktivitäten der Vereine sowie die Bereitstellung geeigneter Proberäume und Trainingsflächen.
KULTUR
Kelkheim lebt von seiner vielfältigen Kulturlandschaft. Kultur ist kein Luxus, sondern das Erleben und Schaffen von Kultur ist Grundlage für eine lebendige Stadtgemeinschaft; die Teilhabe hieran muss allen Kelkheimer*innen möglich sein. Die vielgestaltigen Ausdrucksformen von Kultur, wie Literatur, Theater, Kino, Bildende Kunst, Musik und Tanz, bilden die Lebendigkeit und Offenheit unserer Stadt ab.
Wir setzen uns für diese kulturelle Vielfalt für alle Kelkheimer*innen ein, durch Förderung der unterschiedlichen Aktivitäten, Vereine und Institutionen (z.B. Musikschule) und ebenso durch städtische Kulturveranstaltungen.
Die Stadtbibliothek mit ihrer hohen Ausleihfrequenz muss als Teil der kulturellen Bildungseinrichtungen auch räumlich uneingeschränkt erhalten bleiben. Eine Verkleinerung der Stadtbibliothek kommt für uns nicht in Frage.
Ein besonderes Anliegen ist für uns die Förderung interkultureller Projekte zum Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft.
Unser Versprechen: Wir investieren in die Menschen, die Kelkheim kulturell prägen.
Gemeinsam für ein kulturell reiches Kelkheim!
KINDER und JUGENDLICHE
Ziel der ukw-Politik ist, dass Kinder und Jugendliche sich mit ihren Bedürfnissen und Vorschlägen in ihrer Stadt wiederfinden. Eine lebendige Stadt ist eine, in der sich alle Generationen mitgenommen, wertgeschätzt und gesehen fühlen.
Jugendliche brauchen Orte, um sich zu treffen, auszutauschen, ihren Interessen nachzugehen. Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche in Kelkheim solche Orte der Begegnung finden – dort, wo es sie nicht gibt, gilt es, sie zu schaffen. Dazu gehört auch, nach dem Kinderbeirat nun auch einen Jugendbeirat ins Leben zu rufen.
SENIOR*INNEN
In Kelkheim gibt es vielseitige Angebote für Seniorinnen und Senioren. Die Beratungsstelle „Älter werden in Kelkheim“ sowie einige kirchliche und private Organisationen haben ein gut ausgebautes Netzwerk geschaffen, das wir weiter unterstützen möchten. Die neue städtische Veranstaltungsreihe „Seniorendisco“ im Jazzclub wollen wir fortführen. Gleichzeitig unterstützen wir Bauvorhaben für zentrumsnahes seniorengerechtes Wohnen, denn alle Generationen gehören in die Stadt, statt nur an den Stadtrand.
INKLUSION
Unter anderem auf Initiative der ukw wurde 2023 endlich der Inklusionsbeirat gebildet. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern arbeiten wir weiter daran, den öffentlichen Raum barrierefrei zu machen. Dazu gehören inklusive Spielplätze – wie im Mühlgrundpark derzeit im Bau – ebenso wie Absenkungen an Gehwegen oder barrierefreie Bushaltestellen. Hierfür stellen wir Gelder im städtischen Haushalt bereit.
INTEGRATION
Es gibt in Kelkheim viele Beispiele für gelungene Integration. Geflüchtete sind in unserer Mitte angekommen, haben Arbeits- und Ausbildungsplätze in Kelkheimer Firmen gefunden oder selbst Firmen gegründet.
Auch weiterhin ist die Integration eine wichtige Aufgabe. Viele Kelkheimerinnen und Kelkheimer kümmern sich ehrenamtlich mit viel Zeit und Engagement um die neuen Mitbürger*innen. Dabei möchten wir sie weiter unterstützen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die Stadt weiter aufwerten und das Miteinander aller Kulturen fördern.
Den Kelkheimer Ausländerbeirat unterstützen wir gerne bei seiner vielfältigen, wichtigen Arbeit, zu der auch Veranstaltungen wie das Suppenfest und der Du&Ich-Tag gehören.
FAMILIEN und ALLEINERZIEHENDE UNTERSTÜTZEN
Kinderbetreuung muss kindgerecht, gut und bezahlbar sein. Die Verlässlichkeit für Eltern und Kinder ist uns wichtig. In den letzten Jahren haben wir das Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren (U 3) und für Grundschulkinder entsprechend der steigenden Nachfrage erheblich ausgeweitet. Die Kosten für die Kinderbetreuung konnten wir für die meisten Eltern deutlich senken. Die Elternbeiträge sind nun in allen Einrichtungen gleich und hängen nur von der Betreuungsdauer ab.
Die ukw bemüht sich um eine Senkung des Elternanteils der Kinderbetreuungskosten auch bei den Krippenplätzen. Aber es geht nicht nur um die Kosten, sondern um Qualität, Personalschlüssel und qualifiziertes Fachpersonal. Denn Kinder sind unsere Zukunft.
Dem Erzieher*innen-Notstand haben wir in den letzten Jahren verschiedene kreative Ideen entgegengesetzt. Manche haben gefruchtet, andere nicht. Wir werden uns weiter dafür einsetzten, Menschen für die Arbeit mit den Kindern in unserer Stadt zu begeistern, Sprachbarrieren zu beseitigen und ein attraktiver Standort für Erziehungspersonal zu sein.
EINKAUFEN in KELKHEIM
Wir möchten, dass Sie in Kelkheim bekommen, was Sie brauchen. Dafür unterstützen wir die Geschäfte, werten die Stadtmitte und die Ortskerne auf und fördern den Direktverkauf vom Bauern, etwa in Regiomaten. Für Ruppertshain schwebt uns ein Selbstbedienungslädchen im Stil des „theo“ vor, für Münster laufen die Planungen zur Ansiedlung eines Supermarktes, auf dessen Dach Wohnungen entstehen werden.
Wir sehen jedoch auch, dass immer mehr Ladenlokale leer stehen, unter anderem weil Einzelhandelsgeschäfte dem wirtschaftlichen Druck durch den Onlinehandel nicht mehr standhalten können. Neben der Erstellung eines Einzelhandelskonzepts möchten wir daher auch Anreize schaffen für eine andere Art der Nutzung leer stehender Räume, z.B. als pop-up-Stores, für Ausstellungen, Wohltätigkeits-Aktionen oder ähnliches.
WOHNEN / PLANEN / NATUR ERHALTEN
Wohnen ist ein Menschenrecht – und zwar für jeden. Alle Bevölkerungsgruppen müssen in Kelkheim ein Zuhause finden können. Wir setzen uns für einen sozialen, gerechten und bezahlbaren Wohnungsbau ein.
In den letzten Jahren wurden von Bürgermeister Kündiger (ukw) mit unserer Unterstützung einige größere Bauprojekte privater Investoren sowie der Stadt selbst vorbereitet, die zum Teil schon im Bau sind, zum Teil bald begonnen werden. So werden in den nächsten Jahren in Kelkheim rund 230 Wohnungen entstehen, davon 79 geförderte für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen. Ein weiteres Projekt mit 50 Wohnungen (davon 15 geförderte) ist in der Wilhelm-Dichmann-Straße in Vorbereitung.
Gleichzeitig ist der Wohnbedarf eine Herausforderung für Klimaschutz und Ressourcenverbrauch. Wir leben in einer Stadt im Grünen – und das soll auch so bleiben. Die Städte im Ballungsraum dürfen nicht zusammenwachsen. Wald, Felder und Wiesen, Natur- und Erholungslandschaft müssen geschützt werden.
Den Bereich „Frankenwald“ zwischen Kloster und Hauptfriedhof sowie das Gebiet „Schlämmer“ östlich der Königsteiner Straße konnten wir nach jahrelangem Hin und Her endlich vor einer Bebauung schützen – so soll es nun auch im überarbeiteten Regionalen Flächennutzungsplan (FNP) festgeschrieben werden.
Wir hoffen, dass das Planverfahren für das Neubaugebiet Vor dem Schlämmer in den nächsten Wochen abgeschlossen werden kann, nachdem es von der Koalition um mehrere Jahre verzögert wurde. Dort entsteht Raum für ca. 150 weitere Wohnungen.
Das von der derzeitigen Stadtverordnetenmehrheit verfolgte große Baugebiet „Hornau West“ lehnt die ukw in der vorliegenden Form und Größe ab. Hier können wir uns allenfalls eine deutlich kleinere Wohnbaufläche vorstellen:
- maximal 2 Hektar, statt der 9 Hektar im vorliegenden Plan,
- unter Schutz der ökologisch wertvollen Feldgehölze,
- ohne Feuerwehr (die Fischbacher Wehr will, soll und kann in Fischbach bleiben, für Hornau und Kelkheim gibt es andere Lösungen) und damit
- ohne Gagernspange, die das Bauen dort deutlich verteuern und in Hornau und Fischbach zu erheblichen Verkehrsproblemen führen würde.
Weitere Infos zu Hornau West finden Sie hier.
Für ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt haben wir viele Jahre geworben und freuen uns nun, dass in der Feldbergstraße endlich eines entstehen soll.
Den zwischenzeitlich entwidmeten alten Friedhof Mitte möchten wir komplett als Park erhalten. Diese Fläche mit altem Baumbestand erfüllt eine wichtige Klimafunktion in der Stadt.
KLIMAFOLGENANPASSUNGEN
Viele extrem trockene Jahre haben dem Wald zugesetzt. Durch mehr naturbelassene, nicht bewirtschaftete Waldbereiche mit vernetzten Biotopen wollen wir den Wald widerstandsfähiger machen gegen den Klimawandel. Hierzu gehört auch, verstärkt das anfallende Regenwasser im Wald zu halten sowie standort- und klimagerechte Nachpflanzungen zu realisieren. Die von der ukw initiierte Teilnahme des Kelkheimer Stadtwaldes am Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ war ein wichtiger Beitrag und hat den Stadthaushalt durch Fördergelder des Bundes und des Landes um 80.000 € entlastet.
Neben extremen Trockenphasen treten vermehrt Starkregenereignisse auf: Der Hochwasserschutz fordert uns heraus. Deshalb wollen wir unter anderem:
- möglichst wenig neue Versiegelung,
- Ausweisung von Regenrückhalte- und Überschwemmungsflächen im Außenbereich, das dient auch der Grundwasserneubildung,
- mehr Zisternen – deren finanzielle Förderung erfolgt unter anderem auf Initiative der ukw,
- mehr Brauch- und Regenwassernutzung, wo Trinkwasserqualität nicht erforderlich ist und
- begrünte Dächer sowie
- konkrete Entsiegelungen zur Senkung der Temperaturen in der Stadt, zur Verbesserung des Kleinklimas und zur besseren Versickerung. Ein Anfang sind die vielen in den letzten Jahren angelegten Blühflächen im Stadtgebiet, die auch dem Artenschutz dienen.
Die Erstellung eines langfristigen Wasserkonzeptes unter Berücksichtigung von Prognosen bis 2050 ist eine aktuelle Forderung der ukw.
ENERGIEWENDE
Der Klimawandel fordert auch von uns erhebliche Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase. Das städtische Klimaschutzkonzept – ein Erfolg der ukw – zeigt Wege zur klimaneutralen Stadt. Es geht um ressourcenschonende Energieerzeugung (mittels Photovoltaik, Solarthermie, Luft- und Erdwärmepumpen …) und um Energieeinsparung (durch Gebäudesanierung und beim Verkehr.) Der städtische Klimaschutzmanager – auf Initiative der ukw eingestellt – wird die Maßnahmen koordinieren und die Bürger gezielt beraten.
In Kelkheim gibt es ein hohes Potenzial an Erdwärme, die zur emissionsfreien Gebäudeheizung genutzt werden kann. Zurzeit wird untersucht, in welchen Bereichen der Stadt dies über zentrale Anlagen („Nahwärmenetze“) anstelle der individuellen Heizungen wirtschaftlich wäre. Die ukw setzt sich für Transparenz und Bürgerbeteiligung in diesem Prozess ein. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen Planungssicherheit für ihre anstehenden Heizungs-Investitionen.
Eine Arbeitsgruppe in der ukw hat wesentliche Impulse zur Durchführung der beiden Kelkheimer Energietage 2023 und 2024 geliefert. Der große Anklang dieser Veranstaltung bei der Bevölkerung und den teilnehmenden Kelkheimer Handwerksbetrieben zeigt, dass unsere Expertise ankommt.
Auch für 2026 setzt sich die ukw dafür ein, den Bürgern Informationen und Handlungsoptionen zum Einsatz ressourcenschonender Energieträger zu präsentieren.
SPORTSTÄTTEN
Kelkheims Sportlerinnen und Sportler haben in den letzten Jahren große Erfolge erzielt, sogar auf Bundesebene.
Die Sportvereine tragen nicht nur zur Gesundheitsvorsorge bei. Sie sind mit ihren vielfältigen Angeboten für alle Altersgruppen ein wichtiges Element einer sozialen Stadt.
Der Trainingsflächen- und Hallenzeitenbedarf der Vereine steigt kontinuierlich an. Nicht alle Wünsche sind kurzfristig realisierbar. Auch das Planungsrecht ist zu beachten. Deshalb ist die Stadt mit den Vereinen im engen Austausch zur Erstellung eines Sport-Bedarfs- und Entwicklungsplanes, um möglichst einvernehmlich Prioritäten festzulegen. Die Vereinsförderung, insbesondere für Investitionen in die Sportstätten sowie die Jugendarbeit der Sportvereine, unterstützt die ukw ausdrücklich.
VERKEHR
Mobilität ist unverzichtbar – für viele auch das Auto, das ist uns bewusst. Doch Fußgänger*innen und Radfahrer*innen kommen oft zu kurz.
Deshalb legen wir in der städtischen Verkehrspolitik den Schwerpunkt auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen, auf den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs sowie die Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsmittel – damit auch künftig die Mobilität stets gewährleistet ist und dabei die Belastungen des Autoverkehrs für Mensch, Umwelt und Klima abnehmen.
Bereits 2020 hat die ukw die Einführung eines On-Demand Buses für Kelkheim gefordert. Der Elektro-On-Demand Bus „Colibri“, dessen Einführung für Mitte 2026 geplant ist, wird nun insbesondere die letzte Meile des ÖPNV schließen.
Wichtige inhaltliche Punkte wurden von der ukw in dieses Konzept eingebracht. Insbesondere ältere und mobilitätseingeschränkte Bürger und Bürgerinnen Kelkheims, aber auch alle anderen, die ohne eigenen PKW unterwegs sein möchten oder müssen, werden von diesem Angebot profitieren.
Für eine zukunftssichere Mobilität ist ein zuverlässiger und leistungsfähiger öffentlicher Personennahverkehr unverzichtbar. Leider gibt es hier insbesondere bei der RB12 noch Probleme, auf die die Stadt keinen Einfluss hat. Die neuen Züge bieten zwar ein größeres Platzangebot, jedoch kommt es aus verschiedenen Gründen viel zu häufig zu Ausfällen und Verspätungen. Die Bahn hat angekündigt, die Personalprobleme bei den Stellwerken gelöst zu haben, dadurch dürfte sich die Situation hoffentlich verbessern. Wir bleiben dran und werden auch weiterhin bei den verantwortlichen Stellen für Verbesserungen werben.
Konkrete Forderungen der ukw sind derzeit: ein Halbstundentakt auch an Sonn- und Feiertagen sowie eine bessere Abstimmung der Buslinie 260 auf die S 3 ab Bad Soden als Verbindung nach Schwalbach, Eschborn und Rödelheim.
Unsere Zukunftsvision: Ein zuverlässiger 15-Minuten–Takt zwischen Kelkheim Mitte und Frankfurt Hauptbahnhof und der Ausbau des Bahnhofs Mitte zum modernen Mobilitätszentrum.
- zuverlässige Züge Richtung Frankfurt Hauptbahnhof und zurück im Viertelstundentakt,
- ihre Verknüpfung mit den anderen Verkehrsträgern,
- eine dichte Busanbindung der Stadtteile, barrierefreie Bussteige, einen direkten Zugang zu den Gleisen auch von Süden und Westen,
- E-Bike- und Lastenrad-Verleih und -Ladestationen, E-Car-Sharing,
- dazu eine großzügige Unterführung für Fußgänger und Radfahrer mit einer fast autofreien Radverbindung von Fischbach in die Stadtmitte
Hierfür sind erhebliche Investitionen erforderlich, die ohne Landeszuschüsse nicht bezahlbar sind. Aber da sieht es schlecht aus, das Land lehnt die Förderung bislang ab. Doch wir bleiben auch hier dran. Wenn eine Regionalbahn nicht im 15-Minuten-Takt verkehren darf, warum nennen wir sie dann nicht einfach S-Bahn?
Durch die zunehmende Verbreitung elektrisch unterstützter Fahrräder wird Radfahren auch in bergigen Regionen und über längere Strecken attraktiv, die Bedeutung des Radverkehrs nimmt zu.
Wir wollen mehr Sicherheit und Sichtbarkeit für Radfahrerinnen und Radfahrer. Deshalb machen wir uns für den Ausbau des Radwegenetzes stark, schaffen weitere Abstellplätze für Fahrräder und Ladestationen für E-Bikes und schließen Kelkheim an das Radschnellwegenetz an. Der Radweg an der Frankenallee, der eine sichere Verbindung von der Stadtmitte zum Hauptfriedhof und nach Bad Soden bietet, wurde auf Initiative der ukw gebaut. Nach wie vor fehlt jedoch eine sichere und schnelle Radverbindung von Fischbach in die Stadtmitte, aber hier gibt es Fortschritte. Die ukw hat vorgeschlagen, einen separaten Radweg neben der Landesstraße und nicht durch die Fischbacher Straße, sondern autofrei hinter der Bebauung mit Anschluss an den Förstergrund zu bauen. Hierfür wurde jetzt eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die ukw dringt darauf, weitere Planungsschritte zu unternehmen, um der Realisierung näher zu kommen.
KEINE DEFIZITE im LAUFENDEN BETRIEB
Die ukw steht für ausgeglichene Haushalte. Die finanzielle Lage der Städte und Gemeinden ist angespannt. Die Stadt sollte daher nur Vorhaben angehen, die sie sich auch leisten kann. Teure Prestigeprojekte wird es mit der ukw nicht geben. Fördergelder des Bundes und des Landes für soziale und nachhaltige Projekte sind von der Stadt konsequent abzurufen.
Einen Ausverkauf städtischer Grundstücke zum Stopfen der Haushaltslöcher darf es nicht geben. Zur Schaffung bezahlbarer Mietwohnungen ist es für die Stadt mittel- und langfristig zudem finanziell günstiger, wenn sie selbst baut, statt Grundstücke an Investoren zu verkaufen.
Kelkheim hat derzeit Schulden in Höhe von 76,2 Millionen Euro, mit denen Investitionen finanziert wurden, die Werte schufen. Während der Nutzungszeit werden die Kredite zurückgezahlt. Bei Entscheidungen über kreditfinanzierte Investitionen sind daher die daraus folgenden Zins- und Tilgungszahlungen immer mitzudenken, um künftige Spielräume nicht einzuschränken. Die ukw tritt dafür ein, die Notwendigkeit von Ausgaben genau zu prüfen.
Wir machen Kelkheim fit für die DIGITALE ZUKUNFT!
Kelkheim beteiligt sich konsequent an Programmen zur Einführung digitaler Verwaltungsleistungen. Dienstleistungen müssen bürgernah und online zugänglich sein.
Die Analyse des Landesrechnungshofs zur Datensicherheit nehmen wir ernst. Die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen müssen eingeführt und umgesetzt werden.
Wir werden außerdem einen erneuten Vorstoß machen, um die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung per Livestream im Internet allen Interessierten zugänglich zu machen.
