Feuerwehr, Ordnungspolizei und Sozialarbeit

ukw setzt erste Akzente im Haushaltsplan

„Der Haushaltsentwurf des Bürgermeisters ist eine gute Basis für die anstehenden Haushaltsberatungen“, sagt die ukw-Fraktionsvorsitzende Doris Salmon. „Er gibt uns Spielräume, um 2020 wichtige Projekte auf den Weg zu bringen.“ Einige eigene Akzente möchte die HeimatFraktion des Bürgermeisters aber trotzdem setzen. Da ist zum einen die Feuerwehr. „Die Tagesalarmbereitschaft müssen wir im Blick behalten und die Aufgaben der Ehrenamtlichen werden stetig mehr“, weiß ukw-Mann Sebastian Borst, der selbst bei der Hornauer Feuerwehr aktiv ist. „Die Stadt hat da gut vorgebaut. Aber bis die drei Wehren Mitte, Hornau und Fischbach eventuell an einem zentralen Stützpunkt zusammengelegt werden können, werden wir um weiteres hauptamtliches Personal nicht herumkommen.“ Die ukw schlägt daher eine weitere Stelle bei der Feuerwehr vor. „Die Unterstützung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute in den Stadtteilen ist uns sehr wichtig“, so Borst zur Begründung.

Auch die Stadtmitte behält die ukw im Blick. „Hier gab es zuletzt immer wieder Diskussionen über das subjektive Sicherheitsgefühl der Kelkheimer*innen“, sagt Maximilian Alter. „Die Kriminalstatistik zeigt zwar, dass wir in Kelkheim sehr sicher leben. Aber wenn sich das Sicherheitsbedürfnis mancher Menschen verändert, müssen wir auch darauf eingehen.“ Auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung hin erläuterte das Ordnungsamt, dass für weitere Streifen insbesondere am Nachmittag und abends mehr Personal nötig sei. „Das möchten wir nun gern in die Wege leiten. So sollen unsere Ordnungshüter noch sichtbarer werden.“ Zugleich soll die Sozialarbeit aufgestockt werden. „Es war immer unser Ansatz, präventive Maßnahmen zu fördern und Menschen in schwierigen Lebenslagen Unterstützung anzubieten“, erklärt Salmon. „In sehr vielen Fällen kommt man mit Gesprächen weiter als mit Polizeiverordnungen.“ Deshalb möchte die ukw die Streifendienste durch eine Stelle in der aufsuchenden Sozialarbeit ergänzen. „Uns ist bewusst, dass das Geld kostet“, sagt Salmon.

„Aber Brandschutz, Sicherheit und öffentliche Ordnung sind nun einmal Kernaufgaben der städtischen Verwaltung. Wenn wir hier an der falschen Stelle sparen, zahlen wir langfristig drauf.“

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