Öffentliche Trinkwasserzapfstellen

  1. Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen, wo und mit welchem Aufwand im Stadtgebiet öffentlich zugängliche Kleinzapfstellen zur Trinkwasserentnahme eingerichtet werden könnten (Trinkwasserbrunnen). Das Netz öffentlicher Trinkwasserzapfstellen in Kelkheim soll sich nach Möglichkeit auch auf die Stadtteile und die Parkanlagen erstrecken und öffentliche Einrichtungen (wie z. B. Bücherei und Schwimmbad) mit berücksichtigen.
  2. In den städtischen Einrichtungen soll schrittweise das Angebot von Mineralwasser ersetzt werden durch das Angebot von Leitungswasser als Trinkwasser. Das Rathaus soll hier mit gutem Beispiel vorangehen und einen gastronomischen Wassersprudler einrichten. Dieser sollte direkt an eine Wasserleitung angeschlossen werden und insbesondere für die Bewirtung der Sitzungen der städtischen Gremien sowie im Wartebereich des Einwohnermeldeamtes genutzt werden, um (auch mit Kohlensäure versetztes) Leitungswasser anzubieten. In Verbindung damit sind auch die erforderlichen Behälter anzuschaffen.
  3. Darüber hinaus wird der Magistrat beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, wie in Kelkheim die Kampagne „Refill“ unterstützt werden kann, sowiedie Gastronomie und die Geschäftsinhaber dazu zu ermutigen, sich an der Refill-Kampagne zu beteiligen.
    Im Haushalt 2020 sind die erforderlichen Haushaltsmittel einzustellen.
Öffentliche Trinkwasserzapfstellen